In den vergangenen Jahren sind viele neue Nikotinprodukte auf den Markt gekommen. Besonders stechen dabei die sog. Vapes hervor: vornehmlich als Einwegprodukte hergestellte, bunt gestaltete und süß aromatisierte E-Zigaretten.
Diese werden von Jugendlichen vergleichsweise häufig konsumiert und Vapes werden fälschlicherweise mit geringeren Risiken assoziiert als klassische Tabakzigaretten – wenngleich die abhängigkeitserzeugende Wirkung des enthaltenen Nikotins und die schädlichen Effekte weiterer Inhaltsstoffe des Rauchs bzw. Dampfs die vereinende Klammer dieser Produkte ist.
Die schulische Suchtprävention steht somit vor der Herausforderung, ihre Angebote nicht nur auf klassische Tabakzigaretten auszurichten, sondern auch neuere Konsumformen wie Vapes gezielt zu integrieren und spezifisch zu adressieren.
Der Schleswig-Holsteinische Präventionspreis 2026 soll daher an Schulen vergeben werden, die sich in ihren Präventionsbemühungen besonders engagiert dem Konsum von Vapes annehmen.
Der Preis richtet sich an Schulen aus Schleswig-Holstein, im Schwerpunkt Schulen mit Sekundarstufe I. Grundlage für eine Bewerbung können sämtliche Aktivitäten sein, mit denen der Konsum von Vapes adressiert wird, beispielsweise:
Bei der Bewertung der Bewerbungen werden die Konzeption, Intensität, Verankerung und Nachhaltigkeit berücksichtigt.
Eine Jury aus Vertreter:innen des Gesundheitsministeriums, der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein und des IFT-Nords wählt aus den Einsendungen die Preisträger aus.
Insgesamt werden Preisgelder im Gesamtwert von 5.000 Euro vergeben. Der Hauptpreis ist mit 1.000 Euro dotiert. Bekanntgabe und Würdigung der prämierten Projekte erfolgen im Dezember 2026.
Füllen Sie das Bewerbungsformular aus und senden Sie es postalisch, per Fax oder per Email an das IFT-Nord.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Ihre Bewerbung!
Bewerbungsformular herunterladenEinsendeschluss: 30.09.2026
Bei Fragen zu dem Präventionspreis oder der Einreichung von Projekten wenden Sie sich bitte an:
Dr. Barbara IsenseeDer Schleswig‑Holsteinische Präventionspreis wird gefördert durch: